Altsteinzeit und Mittelsteinzeit

Altsteinzeit und Mittelsteinzeit in Hessen
- Ein kurzer Überblick

Autor:  Lutz Fiedler

 

1. Die Geschichte der Erforschung der Altsteinzeit in Hessen

Karl August von Cohausen
1812-1894

Die archäologische Erforschung der Altsteinzeit in Hessen begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit den Ausgrabungen durch K.A.von Cohausen in den heute zerstörten Lahntalhöhlen (Wildscheuer und Wildhaus) bei Runkel-Steeden (1874). Dabei wurden Fundschichten angeschnitten, die vom späten Mittelpaläolithikum über das Aurignacien und Gravettien bis zum Magdalénien datieren und erstmals gesicherte Erkenntnisse über die Gleichzeitigkeit eizeitlicher Tierknochen und menschlicher Hinterlassenschaften in Deutschland erbrachten. Die Stratigraphie der Wildscheuer-Höhle galt mehrere Jahrzehnte als Standartmodell für die Abfolge der jungpaläolithischen Kulturen im westlichen Mitteleuropa.

 

Erst 50 Jahre später, in den zwanziger Jahren des nächsten Jahrhunderts, gab es weitere altsteinzeitliche Entdeckungen. In Gießen (Rödgener Straße) wurde der erste  als solcher erkannter Faustkeil aus Kieselschiefer in einer Sandgrube gefunden.

Der Rödgener Faustkeil

Zugleich erforschte der Geologe H. Richter die Quarzitfelsdächer im Lumbdatal bei Treis und barg zusammen mit eiszeitlichen Tierresten einige Kieselschiefer- und Chalzedonartefakte des Mittelpaläolithikums neben zahlreichen zerscherbten, scharfkantigen Gesteinsstücken des anstehenden Quarzits, die ebenfalls als intentionale Produkte des Neandertalers angesehen wurden. Heute wissen wir, dass sie Thermoschutt sind und sowohl durch die Erhitzung des Quarzits durch Feuer unter den überhängenden Felsen, als auch durch Frostwirkung im eiszeitlichen Klima entstanden sind.

Exkursion der AG Altsteinzeit und Mittelsteinzeit
zu den Traiser Abris im Jahr 2007

Die Entdeckung des Quarzits als geeignetes Rohmaterial für Steingeräte in Hessen durch H. Richter und seine Schüler lenkte auch die Aufmerksamkeit von Adolf Luttropp auf Artefakte im Gebiet um Ziegenhain (heute OT von Schwalmstadt). Zwischen 1938 und 1939 fand er Faustkeile, Schaber, Kerne und Abschläge, die am Rande einer Sandgrube auf der markanten Geländekuppe „Reutersruh“ zu Tage kamen. Doch erst nach dem 2. Weltkrieg publizierte er seine Funde in einem schmalen Sammelband zur Vorgeschichte Hessens von H. Müller-Karpe.

Dr. h.c. Adolf Luttropp mit seinem Fahrrad auf Fundsuche im Raum Ziegenhain
(Zeichnung: Norbert Kissel)

Seine Veröffentlichung zeigte, dass nicht Feuerstein das wichtigste Rohmaterial der Neandertaler zur Herstellung von Steingeräten in Hessen war, sondern homogener Quarzit. Weitere Fundstellen wurden entdeckt: Oberaula-Hausen, Schwalmstadt-Rörshain und Kirtorf-Wahlen, letztere durch H. Quehl und H. Schlemmer. Durch Luttropp ermahnt, gaben diese ihren Fundplatz aber erst zu Beginn der achtziger Jahre bekannt.

Auch O. Uenze, der schon lange zuvor (1938) einen Faustkeil bei Ausgrabungen einer eisenzeitlichen Siedlung bei Gudensberg geborgen hatte, veröffentlichte nun ermutigt diesen Fund endlich 1951.

In der Zusammenarbeit mit dem Fritzlarer Heimatmuseum bildete sich eine mitgliederreiche Arbeitsgemeinschaft für Vor- und Frühgeschichte, die besonders in den sechziger Jahren aktiv war und bei systematischen Feldbegehungen eine erstaunlich große Anzahl von mittelpaläolithischen Fundstellen entdeckte. Dabei gehört das in Fritzlar am Schladenweg bei Bauarbeiten entdeckte und zusammen mit Steinartakten geborgene Skelett eines Mammuts zu den überregional bedeutenden Zeugnissen des Mittelpaläolithikums in Deutschland.

Da es in Hessen damals keinen Fachwissensschaftler für das Paläolithikum gab, fragte man bei Professor H. Schwabedissen, Universität Köln, nach kompetenter Betreuung. So traf dann der junge Dr. G. Bosinski auf A. Luttropp und bearbeitete mit ihm gemeinsam die Funde von Rörshain und der „Reutersruh“ (1967 u. 1971). Bosinskis krönender Abschluss in seiner hessischen Tätigkeit war dann die Ausgrabung des ‘Oberen Fundplatzes’ von Buhlen auf die noch zurück zu kommen ist. Zuvor muss jedoch auf die Erforschung des Alt- und Mittelpaläolithikums im weiter südlich gelegenen Gebiet der Wetterau durch Herbert Krüger eingegangen werden.

Nach einer Tagung deutscher und internationaler Urgeschichtler in Hamburg 1959, also mehr als zehn Jahre nach dem Zeitpunkt von Luttropps Erstveröffentlichung, veröffentlichte Krüger kurze Abhandlungen über altpaläolithische Geröllgeräte in Oberhessen (1959, 1960, 1962 u.1966). Krüger war Leiter des Gießener Museums und hatte sich in dieser Aufgabe schon mit dem umfangreichen Mittelpaläolithikum aus der Wetterau beschäftigt (1956). Eines Tages erschien bei ihm  sein ehrenamtlicher Mitarbeiter O. Bommersheim und – indem er ihm ein klassisches Chopping-tool entgegenhielt – sagte, er habe gerade einen uralten „Afrikaner“ gefunden. Mit diesem Ausdruck meinte er ein Artefakt, das den von L. Leakey in der Olduvai-Schlucht geborgenen altpaläolithischen Steingeräten glich. Herbert Krüger, zwar skeptisch über den direkten Altersvergleich, war aber sofort davon überzeugt, dass sein Gewährsmann ihm einen Fund gebracht hatte, der im europäischen Vergleich sensationell alt sein musste. Seine Vorlage dieses und einiger anschließend auf Ackerflächen gefundenen weiterer Geröllgeräte wurde von den Kollegen des Hamburger Kongresses mit allgemeiner Zurückhaltung – wenn nicht sogar Ablehnung aufgenommen. Das ist eine durchaus übliche Haltung in der archäologischen Forschung, in der das Neue, zuvor noch nicht Gekannte, gewöhnlich keine wissenschaftliche Neugier und Zuwendung erfährt, sondern als Störung gegenüber dem herrschenden Paradigma empfunden wird. Bis heute, gut ein halbes Jahrhundert nach den Entdeckungen des Altpaläolithikums von Münzenberg gibt es diese Ablehnung in den Kreisen derjenigen Wissenschaftler, die sich überwiegend mit jung- und mittelpaläolithischen, aber nicht mit altpaläolithischen Funden wirklich ausführlich genug beschäftigt haben. Es muss aber betont werden, dass die Professoren L. Zotz und H. Schwabedissen nicht zu diesen Kritikern gehörten. Auch G. Bosinski bekannte sich in seiner 1967 veröffentlichten Dissertation über mittelpaläolithische Funde im westlichen Mitteleuropa zu dem altpaläolithischen Charakter der „Wetterauer Geröllgeräte“.

Geröllgerät (Chopper) aus der Wetterau
Zeichnung: Norbert Kissel

Nachdem Krüger in den achtziger Jahren auch stratigraphisch abgesicherte Befunde mit Geröllartefakten seines Arbeitsgebietes publizierte und schließlich 1994 eine abschließende Monographie vorlegte, war er aber immer noch davon überzeugt, dass die zahlreichen, zumeist grob gestalteten Faustkeile aus Münzenberg nicht in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit den archaisch aussehenden Geröllartefakten gehören würden. Er trennte die Steingeräte aus ordovizischem Geröllmaterial aus typologischen Gründen gewöhnlich von denjenigen aus tertiärem Blockquarzit und datierte sie unterschiedlich. Das Problem wäre nur eindeutig zu klären, wenn in den (zumeist umgelagerten) alt- und mittelpleistozänen Schichtenfolgen der Wetterau genügend viele Artefakte in einer zeitlichen Abfolge angetroffen werden. Das ist bis heute nicht der Fall und deshalb ist davon auszugehen, dass dieses Fundmaterial ein altpaläolithisches Acheuléen mit einem naturräumlich bedingten großen Anteil von Geräten aus Geröllquarzit ist.

Diese Aussage lässt sich nicht auf die von H. Leister entdeckten Geröllartefakte von Haunetal-Großenbach übertragen, die auf einer alt- oder ältestpleistozänen Verebnungsfläche gefunden wurden. Sie bestehen überwiegend aus Quarz und zeigen auf ihren Oberflächen Verwitterungs- und Imprägnierungsmerkmale, die sie mit den übrigen Qurzgeröllen dieser sehr alten Schotterablagerung als gleichalt im geomorphologischen Sinne ausweisen. Ihre erste Bekanntgabe in einer Festschrift der Stadt Hünfeld 1982 stieß allerdings bei Fachleuten der paläolithischen Forschung auf Ablehnung und Desinteresse. Gegenwärtig können Fiedlers „optimistische Altdatierungen“ durch die von G. Landeck seit Ende der achtziger Jahre im Bereich der mittleren Werra stratigraphisch gesicherten Artefakte aus altpleistozänem Zusammenhang (Jaramillo-Event und älter) möglicherweise anders bewertet werden (2013).

Die überwiegende Menge alt- und mittelpaläolithischer Fundkomplexe aus Hessen stammt jedoch nicht aus stratigraphischen Zusammenhängen, sondern kommt, wie Luttropps Entdeckungen, von Ackeroberflächen oder oberflächennahen Aufschlüssen, die keine eindeutige Zuweisung zu bestimmten Abschnitten des Eiszeitalters erlauben.

Grabungen an den Stationen „Reutersruh“ oder Rörshain belegten lediglich, dass – wie erwartet – die Artefakte aus quartären und nicht holozänen Schuttdecken oder Fließerden stammen. Sie lassen sich also nur nach formenkundlichen und technologischen Kriterien ordnen.

Dem Acheuléen von Ziegenhain „Reutersruh“ können so zahlreiche Steingeräte mit zumeist bräunlicher Oberfläche von Oberaula-Hausen und Schwalmtal-Rainrod zur Seite gestellt werden. Die Faustkeile sind überwiegend summarisch gestaltet und der Gewinnung von Abschlägen liegt die diskoide Kerntechnik zugrunde, in der eine sorgsame Präparation der Ausgangsformen noch nicht entwickelt war.

Dreieckiger Faustkeil aus Röhrshain
(Zeichnung: Lutz Fiedler)

In der Dissertation von G. Bosinski über die „mittelpaläolithen Funde im westlichen Mitteleuropa“ von 1967 wurden zahlreiche der seinerzeit bekannten Inventare aus Hessen vorgestellt und ausgewertet. Die Artefakte ließen sich dabei nach formenkundlichen Kriterien in die zeitlichen Gruppen Jungacheuléen, Micoquien, Moustérien und Blattspitzenkultur trennen. Bosinskis Arbeit übte seitdem einen großen Einfluss auf die Beurteilung alt- und mittelpaläolithier Funde in ganz Deutschland aus und beflügelte zahlreiche Entdeckungen im Land.

Heute lässt sich dagegen sagen, dass ein reines Jungacheuléen sich in Hessen nicht von einem Mittelpaläolithikum mit Faustkeilen trennen lässt. Letzteres wird, wenn es – was meistens der Fall ist – zusammen mit Werkzeugformen des sogenannten Micoquien vorkommt, von den meisten Forschern kulturell als Bestandteil der jungpleistozänen Keilmessergruppen verstanden. Deswegen gehen zahlreiche westeuropäische Archäologen noch immer von der falschen Überzeugung aus, östlich des Rheins gäbe es überhaupt kein richtiges Acheuléen.

Zu diesen Plätzen mit Faustkeilen zählen Frielendorf-Lenderscheid, Rörshain und Wahlen, die alle Entdeckungen der fünfziger und sechziger Jahre sind. Neben „typischen“ Jungacheuléen-Faustkeilen lieferten sie auch Faustkeile mit annähern flachen Unterseiten und oft herzförmigen oder annähernd dreieckigen Umrissen, bifaciell retuschierte Schaber, vereinzelte Keilmesser und massive Blattspitzen. Eine entwickelte Abschlagtechnik, die Levallois-Technik, erscheint an diesen Plätzen in unterschiedlichem Anteil, prozentual am häufigsten in Rörshain. In Wahlen ist sie, trotz des dafür gut geeigneten homogenen Rohmaterials, nur gering vertreten. Das Spektrum übriger Artefakte dieser Fundstellen zeigt aber, dass sich mit Mengenspektren der Gerätetypen ihre chronologische oder kulturelle Unterscheidung nur schwerlich durchführen lässt. Die typologische Nähe dieser Inventare zu dem französischen ‘Moustérien de tradition acheuléenne A’ lässt zudem Zweifel an ihrer isolierenden mitteleuropäischen Klassifizierung aufkommen.

Von großer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang die Untersuchungen, die G. Bosinski und J. Kulick in den sechziger Jahren am Fundplatz Edertal-Buhlen durchführten. Kulick war hier am Abhang eines Dolomitfelsens bei geologischen Arbeiten auf eiszeitliche Ablagerungen mit zahlreichen Tierknochen und Artefakten aus Kieselschiefer gestoßen. Bosinskis unternahm danach archäologische Grabungen vor allem auf dem leicht plateauartigen oberen Bereich des Felsens. Er stieß dabei auf zwei, von einer Frostschuttschicht getrennte Siedlungshorizonte. Der obere enthielt als „Leittypen“ vor allem Schaber, gedrungene Klingen, Levallois-Abschläge und Spitzen, während der untere durch zahlreiche Keilmesser, bifacielle Schaber und nur wenige Geräte aus Abschlägen gekennzeichnet war. Er hielt das obere Inventar für ein sehr spätes Mittelpaläolithikum und das darunterliegende für ein „Micoquien“ aus der ersten Hälfte der letzten Kaltzeit. Erstmals in Hessen gelang es damit, zwei Fundkomplexe des Mittelpaläolithikums nicht nur typologisch, sondern auch stratigraphisch – und damit in der Datierung – getrennt am gleichen Ort zu erhalten. Allerdings gab es auch keine anderen Inventare in Hessen, die diesen von Buhlen entsprachen. Bosinski und Kulick legten ihre Grabungsergebnisse 1973 vor und seitdem schien der untere Komplex (IIIb) eine willkommene Stütze der Vorstellung, Keilmesser seien eine besondere Erscheinung in der Zeit irgendwann zwischen 100 000 und 60 000 vor der heutigen. Der obere Fundhorizont des „Oberen Fundplatzes“ konnte dagegen mit einem klingenführenden, angeblich sehr späten Mittelpaläolithikum in Zusammenhang gebracht werden, dessen Schwerpunkt offenbar in Nordfrankreich und Belgien lag. Erst durch die in den achtziger Jahren am „Unteren Fundplatz“ von Buhlen durch das Landesamt für Denkmalpflege unter Leitung von L. Fiedler (mit Unterstützung durch die DFG) vorgenommenen Grabungen und deren erst 2009 monographisch publizierten Steinwerkzeuge konnte gezeigt werden, dass die jüngeren Funde von Buhlen kein spätestes Mittelpaläolithikum repräsentieren, sondern wahrscheinlich so alt sind, wie auch andere klingenführende Inventare Frankreichs, nämlich zwischen 70 000 und 100 000 Jahre datieren. Ferner sieht es jetzt so aus, dass die Keilmesser des „Oberen Fundplatzes“ höchstwahrscheinlich in die vorletzte Kaltzeit gehören, weil sich eines dieser Geräte im tiefgelegenen Kies dieser Epoche fand und damit nicht in die letzte Kaltzeit gehören kann.

Keilmesser aus Buhlen
(Zeichnung: Lutz Fiedler)

Bedeutungsvoller als diese Datierungsfragen ist allerdings der im Hochflutlehm gelegene und annähernd intakt überlieferte Siedlungsbefund des „Unteren Fundplatzes“, der eine aus großen Dolomitblöcken gesetzten, ungefähr rundlichen Behausungsstruktur ergibt. (Dazu sei für kritische Geister angemerkt, dass auch bedeutende Behausungsbefunde des Magdalénien im Pariser Becken intakt im Hochflutlehm überliefert sind!) Der Ausgräber vergleicht die Steingeräte dieser Schicht mit denen des französischen Moustérien de tradition acheuléenne B/C sowie mit Blattspitzenkomplexen, allerdings ist er dabei der Überzeugung, dass es unmöglich ist, das junpleistozäne Mittelpaläolithikum in sehr unterschiedliche kulturelle Gruppen zu trennen, weil die jeweilige Auswahl und Überlieferung von Steingeräten, insbesondere von sogenannten Leittypen, dies nicht gestattet (2009).

Vor allem die zahlreichen, nach 1980 bekannt gewordenen hessischen Fundkomplexe mit Blattspitzen zeigen, dass sie anteilig sehr unterschiedliche Spektren von Werkzeugen haben, die bis auf die Verwendung der Levallois-Technik und sehr allgemeine Schaberformen nur spärliche Übereinstimmungen besitzen. Dafür werden jeweils unterschiedliche Aktivitäten während der Aufenthalte, Unterschiede in den jeweils verfügbaren Rohmaterialien, die Dauer des Verweilens sowie die geplanten Aufgaben der jeweils nahen Zukunft als ursächlich angenommen. Fiedler zeigte 2010, dass selbst die speziellen Formen der Blattspitzen sowohl von Platz zu Platz, als auch jeweils darin  sowie innerhalb ihrer Rohmaterialien zu große Unterschiede aufweisen, um als Belege enger, jeweils geschlossener Traditionen gewertet werden zu können.

Er beschreibt das jungpleistozäne Mittelpaläolithikum als Zeit eines turbulenten technokulturellen Wandels, in dem die kurzfristigen Werkzeugausstattungen einem  sehr reichen formalen und funktionalen Repertoire der späten Neandertaler entstammen. In diesem Wandel sieht er die hauptsächliche Ursache für die Entstehung des europäischen Jungpaläolithikums sowie des scheinbar plötzlich in Erscheinung tretenden „modernen“ Menschen.

Archäologische Rekonstruktion der Befunde von Buhlen
(Zeichnung: Lutz Fiedler)

Die Trennung von Mittel- und Jungpaläolithikum fällt daher mancherorts schwer, beispielsweise in den Schichtenfolge der Höhle unter der Burg Ranis in Thüringen. Exzellent gearbeitete Blattspitzen der älteren Schichten verschwinden dort allmählich zugunsten von schlanken Spitzen, die aus Klingen angefertigt wurden. Der Anteil von Klingen nimmt offenbar langsam zu – bis hin zu einem Blattspitzen-freien Inventar mit Châtelperron-Messern. Einige der hessischen Blattspitzen-Fundplätze haben einen außerordentlich hohen Anteil von Klingen, wie beispielsweise Züschen-„Erbbegräbnis“, Gilsa oder Alsfeld-Hattendorf. Sie könnten ebenso als frühes Jungpaläolithikum klassifiziert werden, zumal auch kielkratzerartige Artefakte, Lamellen und Stichel in sehr viel höherem Anteil in den Blattspitzeninventaren Hessens vorkommen, als in anderen mittelpaläolithischen Fundkomplexen.

Es ist diesbezüglich zu hoffen, dass der Forschung in Hessen demnächst gut datierbare Inventare aus geschlossenem geologischen Zusammenhang des Zeitraumes zwischen 38 000 und etwa 48 000 vor heute zur Verfügung stehen, die zu einer Klärung der Frage nach der Entstehung des lokalen Jungpaläolithikums beitragen könnten.

Das Aurignacien als erste eindeutig jungpaläolithische Kulturerscheinung Europas ist in Hessen bisher nur aus den anfänglich erwähnten Lahntalhöhlen bei Runkel bekannt. Auch das mittlere Jungpaläolithikum, das Gravettien, ist ebenfalls in der „Wildscheuer“ gefunden worden und sonst nur auf zwei Oberflächenfundstellen bei Kirchberg und Hachborn entdeckt worden.

In den letzten Jahren hat T. Terberger Funde aus seinen Grabungen bei Wiesbaden-Igstadt publiziert, die er nach den übereinstimmenden 14C-Daten in ein mittleres Jungpaläolithikum vom Charakter des französischen Badegoulien stellt. Falls die Datierungsproben nicht durchweg gleichmäßig mit jüngerem Kohlenstoff kontaminiert sind, wäre das erstmals ein wichtiger Beleg für die Anwesenheit von Menschen im zweiten Kältemaximum der letzten Kaltzeit des Eiszeitalters. Zweifel bestehen aber nur deshalb, weil das Badegoulien keine wirklich kennzeichnenden Leitformen hat, die nicht auch in anderen jungpaläolithischen Komplexen auftreten können und weil in Igstadt zahlreiche Belege einer sehr guten Klingentechnik vorliegen, die im Badegoulien sonst nur ausnahmsweise oder gar nicht vertreten ist.

Unwesentlich jünger ist in Frankreich das Solutréen, von dem in Mitteleuropa bis jetzt ebenfalls sichere Zeugnisse fehlen. Erst das Magdalénien ist im Rheinland und im Gebiet zwischen Elbe und Saale ausreichend bekannt. In Hessen wurde es zu Beginn der Forschung in der jetzt schon mehrfach erwähnten Wildscheuer-Höhle entdeckt, fehlt aber bisher weitgehend im Freiland. Jüngst meldete Terberger, dass er bei seiner Sondagegrabung in der Nähe von Götzenhain in Südhessen das Magdalénien gefunden hätte.

Obwohl Fundplätze des Mittelpaläolithikums und des Mesolithikums in diesem Bundesland in reicher Anzahl vorliegen ist also das Jungpaläolithikum bisher weitgehend ausgeschlossen. An der fehlenden Aufmerksamkeit von regionalen Forschern und Feldbegehern kann das also nicht liegen, sondern muss etwas mit der   Entwicklung von Böden und Oberflächen im Spätglazial zu tun haben. Ganz anders ist nämlich die Situation bezüglich spätpaläolithischer Stationen mit Rückenspitzen, die in relativ großer Anzahl aus den meisten Teilgebieten Hessens bekannt geworden sind.

Ihre Entdeckung begann wahrscheinlich mit den Aufsammlungen von F.A. Brauer auf dem „Hakenberg“ bzw. „Külter Berg“ Berg  bei Volkmarsen in den Jahren vor 1940. Leider wurden die Funde im Museum Korbach vermischt, so dass nicht klar ist, von welchem der genannten Stellen die spätpaläolithischen Artefakte stammen. Notgrabungen auf dem „Külter Berg“ durch das LfD 1991 erbrachten neben Geräten des Mesolithikums auch spätpaläolithische Artefakte aus Flint und Kieselschiefer.

Die wenigen von Luttropp und Bosinski in der Monographie von 1971 über die „Reutersruh“ bei Ziegenhain als spätpaläolithisch beschriebenen Fundstücke erwiesen sich bei der Aufarbeitung hessischer Blattspitzen als früh-jungpaläolitisch.

Bei Ausgrabungen bronzezeitlicher Grabhügel in Bruchköbel wurden im gleichen Jahrzehnt auch Werkzeuge der Rückenspitzengruppe geborgen. Durch Feldbegehungen konnte auch eine Fundstelle auf der Niederterrasse des Mains bei Mülheim-Dietesheim entdeckt werden, die durch J. Fruth ausgegraben und 1979 publiziert wurde. Ein rechteckiger gepflasterter Platz kann dort als Fundament einer wohl zeltartigen Behausung interpretiert werden.

Seit den achtziger Jahren wurden dann zahlreiche Plätze des Spätpaläolithikums vor allem in den weiteren Umgebungen Marburgs und Alsfelds gefunden (P. Pahnke, H. Quehl u.a.), so dass sich ihre Gesamtzahl in Hessen auf über 25 erhöhte.

In Osthessen entdeckte H. Leister eine fundreiche eng begrenzte Fläche am hochgelegenen Rand des Haunetals bei Rothenkirchen. Die Stelle wurde durch das Landesmuseum und dem LfD unter der Regie von H. Hofbauer ausgegraben und durch sie auch publiziert (1985)

Der bisher bedeutendste Platz der Rückenspitzen-Zeit wurde von J. Hubbert beim Bau der Autobahnabfahrt Königstedten bei Rüsselsheim 1989 entdeckt. Noch im gleichen Jahr begannen dort Ausgrabungen vom LfD (unter Leitung von L. Fiedler). Dabei wurde eine komplette und eine halb abgebaggerte rundliche Behausungsstruktur entdeckt. Beide waren leicht in den Dünenboden eingetieft und die „Halbe“ war zusätzlich mit Hochflutlehm des ehemals nahen Mainufers umkleidet. Dieser Hochflutlehm war nach dem Abbruch der Behausung – wohl eines Zeltes – in die tiefer liegende Behausungsmitte abgespült worden. Der Anteil vulkanischen Tuffs in diesem Lehm belegt, dass der Aufenthalt der Menschen hier nach dem Ausbruch des Laachersee-Vulkans datiert. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Befunde durch S. Loew  (Dissertation) zeigte auf mengenstatistischem Weg, dass die während der Grabung als rund erkannte komplette Behausung möglicherweise auch eckig gewesen ist. Leider wurde Grabugsmaterial (Absplisse) beim Heraussuchen von Schlemmrückständen zur pollenanalythischen Untersuchung schon kurz nach Grabungsabschluss entfernt und bis heute nicht wieder aufgefunden.

Zu diesem Überblick soll noch die Entdeckung mittel- oder jungpaläolitischer Funde in einer Spaltenhöhle (?) bei Braunfels im Jahr 2001 (H. Janke 2008) erwähnt werden, die leider ohne Anwesenheit speziell ausgebildeter Fachpersonen ausgeräumt worden ist.

Ebenfalls muss hier die jüngst gemachte wichtige Entdeckung eines Lagerplatzers des Aurignacien bei Friedrichsdorf-Seulberg im Südtaunus noch angefügt werden. T. Terberger hat dort 2010 eine erste Untersuchung auf einer Fläche von 3,5 m² durchgeführt. Es ist zu hoffen, dass die Grabungen fortgeführt werden können und eine sichere kulturchronologische Bestimmung erlauben.

 

Ziegenhain: Werkzeuge des Jungpaläolithikum
(Zeichnung: Lutz Fiedler)

2. Die Entdeckungen und Erforschung des Mesolithikums in Hessen

Als forschungsgeschichtlich erste Funde mittelsteinzeitlicher Geräte in Hessen müssen die von H. Apitz 1925 am „Wegscheideküppel“ bei Bad Orb entdeckten Mikrolithen gelten. Auch die in Neustadt-Momberg 1934 von Sanitätsrat Engelhard und dem norddeutschen Privatarchäologen H. Piesker am Rande einer Sandgrube geborgenen Steinartefakte gehören zu den lange vor einer universitären oder staatlichen Betreuung erkannten mesolithischen Spuren in Hessen. Engelhardt entdeckte wahrscheinlich auch sehr ähnliche Steingeräte in der heute zugeschütteten und überbauten „Triftsandgrube“ bei Neustadt.

Erst nach dem 2. Weltkrieg fanden mittelsteinzeitliche Funde aus Hessen größere Aufmerksamkeit. Der Landwirt W. Dietz sammelte seit langem auf seinem Flurstück „Feuersteinäcker“ der Gemeinde Stumpertenrod im Vogelsberg kleine Kerne, Klingen, Kratzer und Mikrolithen. Davon erhielt Herbert Krüger im Gießener Museum Ende der fünfziger Jahre Kunde und unternahm mit W. Taute eine Untersuchung, bei der mit einem Bagger Suchgräben gezogen wurden. Dieses Vorgehen erbrachte naturgemäß keine Befunde, die im anstehenden Boden zu Recht erwartet wurden. So konnten in der Publikation von 1964 nur Steingeräte vorgestellt werden, die durchweg einem älteren Mesolithikum zuzuordnen waren. Nach dieser Veröffentlichung suchten leider auch Hobbysammler das Gelände auf und „plünderten“ dort Tausende von Steingeräte, deren Bearbeitung durch amtliche Fachleute verweigert wurde. Nur H. Quehl suchte das Gelände nach wissenschaftlichen Maßgaben ab und stellte sein Fundmaterial S.K.  Arora anlässlich dessen Erstellung seiner Dissertation (1976) zur Verfügung. Er war der Erste, der nicht alleine die Mikrolithen als wichtig erachtete, sondern auch eine bedeutende Fülle von Retuscheuren, Klopfsteinen und Reibplatten auf den Feldern auflas. Sein mittlerweile erheblich erweitertes Fundmaterial, unter dem sich auch eine Reihe hervorragend gearbeiteter Kerbschaftspitzen befinden, harrt einer wissenschaftlichen Aufarbeitung, die der Finder aus zeitlichen Gründen nicht mehr selbst durchführen möchte.

Eine weiter und unabhängige Forschung zum Mesolithikum begann im südlichen Hessen, als der Architekt G. Mende aus Norddeutschland in den heutigen Main-Kinzig-Kreis zog (1969). Er entdeckte bis weit in den nördlichen Spessart hineinreichenden Exkursionen und Feldbegehungen zahlreiche Fundstellen der Alt- und Mittelsteinzeit.

Am wichtigsten darunter waren Gründau-Breitenborn und Biebergemünd-Wirtheim. Nach diesen Fundstellen hat Arora in seiner Dissertation (1974/1976) namensgebende Untergliederungen des Mesolithikums der westdeutschen Mittelgebirgsregion vorgenommen. Wichtig darin sind die Feststellungen, dass in dieser Epoche die ältere (präboreale und boreale) Mittelsteinzeit in der westdeutschen Mittelgebirgslandschaft ganz allgemein durch zwei besondere Mikrolithenformen, nämlich basisretuschierte Dreieckspitzen und Segmente gekennzeichnet ist. Später sollte sich herausstellen, dass auch die vielen später entdeckten Fundstellen fast alle diese Art der Mikrolithen, vor allem die basisretuschierten Dreieckspitzen, führen. Das bedeutet, dass das jüngere (Altlantikum-zeitliche) Mesolithikum in Hessen unterrepräsentiert ist. Der Grund dafür wird allgemein in der frühen Verbreitung der jungsteinzeitlichen Bandkeramischen Kultur gesucht. Wenn das zuträfe, müssten sich jung- oder spätmesolithische Hinterlassenschaften aber in den für Ackerbau nicht gut geeigneten Höhenlagen von Rhön, Vogelsberg oder Taunus finden, in die das Neolithikum wahrscheinlich erst über tausend Jahre später vordrang. Zu dieser Problematik gibt es aber bisher unbeantwortete Forschungsfragen.

In die sechziger Jahre fällt auch die Entdeckung eines materialreichen Fundplatzes am Rande einer Sandgrube bei Groß-Gerau. Die dort gefundenen Mikrolithen könnten nach typologischen Kriterien in ein sehr frühes, präboreales Mesolithikum gehören, denn manche der dort geborgenen ‘Einfachen Spitzen’ und Segmente erinnern noch an Rückenspitzen des Spätglacials. Diesem typologischen Phänomen hat übrigens W, Schönweiß anhand eines reichen nordost-bayerische Fundmaterials eine eigene Publikation gewidmet (1992)

Auch H. Quehl entdeckte in diesem Zeitraum der hessischen Forschung zwei mesolithische Fundstellen in der Gemarkung von Alsfeld-Hattendorf. Sie wurden von Arora mit in seiner Dissertation ausgewertet (1976). Zeitgleich sammelten E. und F. Schubert auf einer kleinen felsigen Anhöhe am Rande von Wetzlar-Naunheim zusammen mit frühgeschichtlicher Keramik einige Mikrolithen, die möglicherweise an den Übergang zum Jungmesolithikum zu stellen sind. Der Platz ist besonders interessant, weil sich hier unter dem Felsversturz wahrscheinlich noch Grabungsmöglichkeiten bieten, die interessante Aufschlüsse – ähnlich wie die Leinetal-Abris südlich von Göttingen – über die Wirtschaftsweise von Menschen einer Zeit kurz vor dem Erscheinen der Bandkeramik in Hessen gestatten würden. Die Lahntalweitung bei Wetzlar bot möglicherweise auch über die jägerisch-sammlerische Wirtschaftsweise hinausgehende Möglichkeiten der Subsistenzsicherung.

Artefakte aus Stumpertenrod
(Zeichnung: Lutz Fiedler)

Im nordöstlichsten Bereich Hessen entdeckte H. Burmeister ein ausgedehntes Gelände mit großen Mengen mittelsteinzeitlicher Geräte bei Hofgeismar-Hombressen in den siebziger Jahren. Hier wurde auch das erste (als solches erkannte) Kernbeil in Hessen gefunden, das damit die Verbreitung seiner Geräteklasse über den nordeuropäischen Raum nach Süden schon andeutete. Heute sind vereinzelte Kernbeile bis an den Vogelsbergrand bekannt. Der Hombressener Platz gehört zusammen mit Stumpertenrod und Groß Gerau ganz sicher zu den langfristig genutzten Siedlungen der Mittelsteinzeit in Hessen. Größere Mengen von Felsgesteinartefakten (Mahlplatten, Reibsteine usw.) deuten dabei auf wirtschaftliche Tätigkeiten hin, die sich von denen der kleineren – offensichtlich nur jägerischen – Stationen deutlich unterscheiden.

Eine dieser kleinen Stationen ist beispielsweise der „Feuerstenacker“ bei Weitershain  in der Nähe von Grünberg, den H. Sprankel 1971 entdeckte. Er lieferte an Werkzeugen nur 8 Mikrolithen, ein Kratzerfragment und einen Stichel auf einem Fundareal von 10m im Durchmesser.

Zu Beginn der siebziger Jahre fand auch J. Hubbert in der Gemarkung von Rüsselsheim-Bauschheim an der Grenze nach Königstädten an einem Kaninchenbau mesolische Artefakte. Das herausgewühlte Sediment wurde gesiebte und erbrachte eine erstaunliche Fülle von mittelsteinzeitlichen Geräten und Werkabfällen.

Bis auf Stumpertenrod und die Entdeckungen im Kinzigtal fanden all diese Entdeckung keinen ausreichenden Niederschlag in der Literatur zur hessischen Ur- und Frühgeschichte. Das änderte sich erst mit der Einstellung eines Fachwissenschaftlers für die Alt- und Mittelsteinzeit am LfD, Aussenstelle Marburg. Vor allem in der ‘Fundchronik’ der Fundberichte aus Hessen wurden neue Entdeckungen laufend in kurzen Notizen bekannt gemacht, so dass sich die Feldbegeher und Sammler auch namentlich in einer bedeutenden Fachzeitschrift wiederfanden. Dieser Anreiz wurde nach dem Jahr 2000 von der Denkmalfachbehörde aufgegeben und damit ebenso die Möglichkeit für außerhessische Wissenschaftler Informationen über gegenwärtige Entdeckungen in Hessen zu erhalten. Dafür soll die populäre hessenArchäologie ein Ersatz sein, in dem aber naturgemäß nur eine Auswahl von neuen Funden berücksichtigen kann.

Die mit Berichten von mehr als einer Seite publizierten Fundstellen und -objekte der Alt- und Mittelsteinzeit sowie der in der Literatur dokumentierte Forschungsstand von den Anfängen bis an die Gegenwart heran soll jetzt im dritten Teil der Übersicht zu finden sein. Die Vollständigkeit und absolute Korrektheit dieser Auflistung kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewährleistet werden, aber soll in den nächsten Jahren durch entsprechende Ergänzungen möglichst erreicht werden. Um Mithilfe wird bei den Interessierten gebeten.

 

3. Die Steinzeitforschung Hessens in der wissenschaftlichen Literatur

 

1874

Karl August von Cohausen: Die Rentierhöhle bei Steeten. Zeitschrift für Ethnologie 6, 1874, 173 (Verhandlung).

Karl August von Cohausen: Die Nachgrabungen in der alten Wallburg und den Höhlen bei Steeten an der Lahn. Nassauische Annalen 13, 1874, 379-389.

1879

Karl August von Cohausen: Die Höhlen und die Wallburg bei Steeten an der Lahn. Nassauische Annalen 15, 1879, 323-342.

Hermann Schaafhausen: Über die Höhlenfunde in der Wildscheuer und dem Wildhaus bei Steeten an der Lahn. Nassauische Annalen 15, 1879, 305-322.

1882

Hermann Schaafhausen: Due neuen Höhlenfunde von Steeten. Nassauische Annalen 17, 1882, 80-100.

Karl August von Cohausen: Die Höhlen bei Steeten an der Lahn. Nassauische Annalen 17, 1882, 73-79.

1888:

Karl August von Cohausen u. Hermann Schaafhausen: Höhlen. Nassauische Annalen 20, 1888, 369- 373.

1905

H. Behlen: Eine neue Nachgrabung vor der Steedener Höhle Wildscheuer. Nassauische Annalen 35, 1905, 290-307

1924

H. Heck: Die Stratigraphie der Wildscheuer bei Steeden an der Lahn. Die Eiszeit 1, 1924, 103-106

1925

Heinrich Richter: Die altsteinzeitlichen Höhlensiedlungen von Treis a. d. Lumda. Abhandlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft 40, 1925

Otto Kunkel: Oberhessens vorgeschichtliche Altertümer. Marburg 1926.

1939

J. Andree: Der eiszeitliche Mensch in Deutschland und seine Kulturen. Stuttgart1939.(Darin auch hessische Funde von Treis).

H.R. Wiegand: Altsteinzeitliche Fundstellen bei Maar, Kr. Lauterbach, Oberhessen. Heimatblätter für den Kr. Lauterbach 9/3, 1939, 30-31.

1949

Adolf Luttropp: Paläolithische Funde in der Gegend von Ziegenhain. In: H. Müller-Karpe (Hrsg.), Hessische Funde von der Altsteinzeit bis zum frühen Mittelalter. Schriften zur Urgeschichte2, 1949, 5-18.

Gisela Freund: Zur Typologie der paläolithischen Funde von Ziegenhain. In: H. Müller-Karpe (Hrsg.), Hessische Funde von der Altsteinzeit bis zum frühen Mittelalter. Schriften zur Urgeschichte 2, 1949, 19-20.

1951

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1952

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1953

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1954

H.E. Mandera: Die Steedener Höhlen. 2. Bericht über die Nachuntersuchung der Höhle „Wildscheuer“ und ihres Vorplatzes 1953. Nassauische Annalen 65, 1954, 35-45.

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1958

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1959

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1960

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1964

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Horst Quehl: Eine mittelpaläolithische Freilandstation bei Alsfeld-Hattendorf, Vogelsbergkreis. Fundberichte aus Hessen 17/18, 1977/1978, 65-68.

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1986

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Lutz Fiedler: Der altsteinzeitliche Fundplatz “Reutersruh” bei Ziegenhain. Führer zu arch. Denkm. in Deutschland 8, 1986, 177-183.

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Lutz Fiedler (Hrsg.): Archäologie der ältesten Kultur Deutschlands. Ein Sammelwerk zum älteren Paläolithikum, der Zeit des Homo erectus und des frühen Neandertalers. Materialien zur Vor- u. Frühgeschichte von Hessen 18, 1997.

Lutz Fiedler: Älteres Paläolithikum aus dem Gebiet zwischen Mittelrhein, Main und Werra. In: L. Fiedler (Hrsg.) 1997: Archäologie der ältesten Kultur Deutschlands. Ein Sammelwerk zum älteren Paläolithikum, der Zeit des Homo erectus und des frühen Neandertalers. Materialien zur Vor- u. Frühgeschichte von Hessen 18 1997, 49-79.

Lutz Fiedler: Die materiellen Zeugnisse des Altpaläolithikums und ihre kulturelle Interpretation. In: L. Fiedler (Hrsg.) 1997: Archäologie der ältesten Kultur Deutschlands. Ein Sammelwerk zum älteren Paläolithikum, der Zeit des Homo erectus und des frühen Neandertalers. Materialien zur Vor- u. Frühgeschichte von Hessen 18, 1997, 364-367.

Lutz Fiedler 1997: Beile und andere Funde von den steinzeitlichen Jägern in Hessen. Neues zur Mittelsteinzeit. Denkmalpflege in Hessen 1/1997, 26-29.

Günter Landeck: Steingeräte aus altpleistozänen Werraterrassen in Südthüringen. Archäologisches Nachrichtenblatt 2, 1997, 267-276.

Günter Landeck: Altpaläolithikum aus dem mittleren Werratal. In: L. Fiedler (Hrsg.) 1997: Archäologie der ältesten Kultur Deutschlands. Ein Sammelwerk zum älteren Paläolithikum, der Zeit des Homo erectus und des frühen Neandertalers. Materialien zur Vor- u. Frühgeschichte von Hessen 18, 1997, 79-86.

Holger Rittweger: Spätquartäre Sedimente im Amöneburger Becken. Archiv der Umweltgeschichte einen mittelhessischen Altsiedellandschaft. Materialien zur Vor- und Frühgeschichte von Hessen 20. Wiesbaden 1997.

1998

Olaf Jöris: Ergebnisse einer Faunenanalyse am oberen Fundplatz in Buhlen/Nordhessen. Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz 45, 1998, 221-250.

Angela Rosenstein: Vor mehr als 12.000 Jahren – Jäger und Sammler des Magdalénien in Dreieich. Landschaft Dreieich – Blätter für Heimatforschung 1998, 17-32.

1999

Lutz Fiedler: Siedlungen unterm Auenlehm. Archäologie in Deutschland 1/1999, 43.

Lutz Fiedler: Erste Architektur in Hessen. 25 Jahre Denkmalpflege in Hessen. Wiesbaden, 1999, 26-27.

Fiedler, L.: Repertoires und Gene – der Wandel kultureller und biologischer Ausstattung des Menschen. Germania 77,1999, 1-37.(betr. auch die Interpretation hessischer Altsteinzeitfunde)

2000

Fiedler, L.: Zum Tode von Dr.h.c. Adolf Luttropp. Fundberichte aus Hessen 32/33, (1992/93) 2000, 313-317.

Jens-Lorenz Franzen, E. Gliozzi, T. Jellinek, R. Scholger & M. Weidenfeller: Die spätpleistozäne Fossillagerstätte Dorn-Dürkheim 3 und ihre Bedeutung für die Rekonstruktion der Entwicklung des rheinischen Flußsystems. Senckebergiana leathea 80, 2000, 305-353, Frankfurt. (betrifft das Rheinteil zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen)

Holger Rittweger: The “Black Floodplain Soil” in the Amöneburger Becken, Germany: a lower Holocene marker horizon and indicator of an upper Atlantic to Subboreal dry period in Central Europe?. Catena 41, 2000, 143-164.

2001

Lutz Fiedler: Buhlen, Rörshain, La Micoque und Gafsa – die Verbreitung des Micoquien. In: S. Hansen & V. Pingel (Hrsg.), Archäologie in Hessen. Neue Funde und Befunde. Festschrift für Fritz-Rudolf Herrmann. Internationale Archäologie, Studia honoraria 13, 2001, 1-31.

Olaf Jöris: Der spätmittelpaläolithische Fundplatz Buhlen (Grabungen 1966-69). Stratigraphie, Steinartefakte und Fauna des Oberen Fundplatzes. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 73 Aus dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln, Bonn 2001.

2002

Norbert Kissel & L. Fiedler: Ein seltener Faustkeil aus der Wetterau. hessenArchäologie 2001, 21-22.

2003

Lutz Fiedler: Nach Dmanisi, vor Tautavel: Altpaläolithikum im Mitteleuropa. In: M. Burdukiewicz, L. Fiedler, W.-D. Heinrich, A. Justus & E. Brühl (Hrsg.), Erkenntnisjäger  Kultur und Umwelt des frühen Menschen. Festschrift für Dietrich Mania. Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen-Anhalt  Landesmuseum für Vorgeschichte 57, Halle 2003, 193-198.

Olaf Jöris: Zur chronostratigraphischen Stellung der spätmittelpaläolithischen Keilmessergruppen. Berichte des Römisch-Germanischen-Zentralmuseums Mainz 84, 2003, 51-153.(Jöris datiert Buhlen IIIa-d in die Zeit zwischen etwa 60-70 000BC.
Die Keilmessergruppen werden von ihm , alt-jung, in KMG A,B u.C. unterteilt wobei A= Königsaue und Lebenstedt ist, B1= der Pradnikhorizont, B2 fehlt und C= Bockstein  Klausennische usw.
Jöris weist auf S.113 darauf hin, dass die >KMG-Inventare Südwesteuropas “auch einige Ähnlichkeit mit dem Inventar des “Moustérien de tradition acheuléenne‘” besitzen.
Er datiert das Klimamaximum (4) in etwa in die Zeit zwischen 65 und 58 000 BC, das Brörup (Spätes 5c) um 100 000 BC     und das Amersfoort in 5c wohl über 100 000 BC.  Buhlen II liegt nach seiner Vorstellung zwischen 55 000 und 50 000, also etwa bei 53 000 BP.)

2004

Lutz Fiedler: Schon längst vor den Germanen und Kelten. Archäologische Spuren im Ebsdorfergrund. Der Ebsdorfer Grund  Einblicke in eine lange Geschichte. Herausgegeben von der Gemeinde Ebsdorfergrund zum 30jährigen Bestehen der Gemeinde Ebsdorfergrund im Jahre 2004. Ebsdorfergrund 2004, 43-82.

2005

Lutz Fiedler: Die Besiedlung Hessens in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft   DBG 105, Exkursionsführer (zur Jahrestagung in Marburg) 2005, 31-33.

Lutz Fiedler & J. Braun: Die Funde der Grabung unter dem Riesenstein bei Heimarshausen. hessenArchäologie (2004/2005), 10-17.

2006

Lutz Fiedler: Die Zeit der Neandertaler in Hessen. Denkmalpflege und Kulturgeschichte 3, 2006, 11-13.

Heinrich Janke: Ein jungpaläolithischer Fundplatz bei Braunfels. Denkmalpflege und Kulturgeschichte 2006, Heft 4, 22-23.

Jordi Serangeli & Thomas Terberger: Sondierungen an der Magdalénien-Fundstelle von Götzenhain-Ost, Kreis Offenbach. Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte 15, 2006, 49-61.

Guntram Schwitalla: Der älteste und längste Kulturzeitraum der Menschheit. Denkmalpflege & Kulturgeschichte, 4 aus 2006,20-21.

Karin Terberger & Thomas Terberger: Das Jungpaläolithikum – der anatomisch moderne Mensch als eiszeitlicher Wildbeuter. Denkmalpflege und Kulturgeschichte 2006, Heft 3, 14-17.

2007

Lutz Fiedler: Von klein bis groß – das Faustkeilkonzept. Fundberichte aus Hessen 42./43. (Jahrgang 2002/2003) 2007, 1-30.

Lutz Fiedler & G. Rosendahl: Die Artefakte und die Kultur des Menschen von Mauer. In:   V. Liebig & W. Rosendahl (Hrsg.),  Spuren im Sand – Der Urmensch und die Sande von Mauer. Kulturgestein 3, Staatsanzeiger Verlag Baden-Württemberg 2007, 36-41.  (Darin auch Abbildungen von hessischen Artefakten)

2008

Lutz Fiedler & G. Rosendahl: Urmenschliche Kultur in Mitteleuropa. In: W. Hansch & W. Rosendahl (Hrsg.), 600.000 Jahre Zeitgeschichte am Neckar. museo 24, städtische Museen Heilbronn 2008, 22-35.

Heinrich Janke: Eine Raststation aus dem Jungpaläolithikum an der Tiefenbacher Straße in Braunfels. hessenArchäologie 2008, Wiesbaden, 18-19.

Thomas Terberger, Jordi Serangeli & Philipp Woertz: Eiszeitjäger aus dem Süden – ein 15.000 Jahre alter Lagerplatz bei Dreieich-Götzenhain. hessenArchäologie 2008, Wiesbaden, 20-23.

2009

Lutz Fiedler: Licht ins Dunkel der Neandertalerzeit – wahrscheinlich ältester Beleuchtungskörper der Menschheit wurde in Hessen gefunden. hessenArchäologie,  Wiesbaden 2009, 27-28

Lutz Fiedler: Die Steinartefakte: Formen, Techniken, Aktivitäten und kulturelle Zusammenhänge. Die mittelpaläolithischen Funde und Befunde des Unteren Besiedlungsplatzes von Buhlen, Band II. Fundberichte aus Hessen – Beihefte 5,2 Selbstverlag des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 2009.

Heinrich Janke: Altpaläolithische Funde von der „Schwan“ bei Braunfels. hessenArchäologie 2009, Wiesbaden , 25-26.

Thomas Keller & Anne Sander: Aktive Jagd oder Notversorgung? Ein vom Neandertaler bearbeiteter Nashorn-Knochen aus Eschwege-Oberhone. hessenArchäologie 2009, 21-24.

2010

Lutz Fiedler: Spätmittelpaläolithische und frühjungpaläolithische Fundkomplexe in Hessen mit Blattspitzen. Fundberichte aus Hessen 46/47 (Wiesbaden 2006/2007) 2010, 1-58.

2011

Lutz Fiedler, N. Kissel & H. Thieme: Acheuléen oder „Geröllgerätekultur“?
Die Faustkeile von Münzenberg und das Altpaläolithikum in Hessen. Fundberichte aus Hessen 48/49 (2008/2009) 2011, 1-88.

Fiedler, L., G. Rosendahl & W. Rosendahl: Altsteinzeit von A-Z. Mit einem Vorwort von Alfried Wieczoreck.(Wissenschaftliche Buchgesellschaft) Darmstadt 2011. (darin auch zahlreiche Abbildungen hessischer Funde)

Astrid Pier-Birk, Wolfgang Pier, Andreas Kotula & Thomas Terberger: Beste Aussicht vor 34.000 Jahren – ein neuer Lagerplatz des frühen Modernen Menschen im Südtaunus. hessenArchäologie 2011, Wiesbaden, 15-18

2012

Lutz Fiedler: Anthropologie und Urgeschichte. Ein kritischer Essay. Fundberichte aus Hessen 50, 2012, 57- 67.

2013

Lutz Fiedler: Neandertaler in Hessen. Die mittel- und jungpleistozäne Geschichte des Menschen zwischen Rhein und Werra. Berichte der Kommission für Archäologische Landesforschung in Hessen 12, 2013, 9-30.

Günter Landeck, Joan Garcia, Kenneth Martinez & Eudald Carbonell: Hominin dispersals from the Jaramillo subchron in central and westtern Europe: Untermassfeld (Germany) and Vallparadis (Spain). Quaternary International 2013 (Elsevier), 1-22. (Zitiert wegen der grenznahen Werra-Funde von Landeck).

 

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